Bitumen-Dickbeschichtung 1K 30 ltr./ Eimer

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Beschreibung

Bitumen- Dickbeschichtung 1K 30 ltr./ Eimer

 

Beschreibung:

LURADICK 1K ist eine spachtelfähige, umweltschonende, mit Polystyrol gefüllte, rißüberbrückende 1-komponentige Bitumendickbeschichtung auf Bitumen-Kautschuk-Basis. Das Produkt ist beständig gegen die üblicherweise im Erdreich vorkommenden aggressiven Belastungen. LURADICK 1K ist bei gleichbleibender Verarbeitungskonsistenz leicht verarbeitbar und schon nach kurzer Zeit regenfest. Das Produkt ist schnell durchhärtend und flexibel.

LURADICK 1K schützt erdberührte Bauteile gegen Bodenfeuchte (Kapillarwasser, Haftwasser), nichtstauendes Sickerwasser und aufstauendes Sickerwasser (DIN 18195,Teil 4-6). Für senkrechte und waagerechte Flächen geeignet. Die Abdichtung wird auf der Wasser zugekehrten Seite aufgetragen. Geeignet auch als Kleber für Dämm-, Schutz- und Dränplatten.

Anwendungsgebiet:

Typische Anwendungsgebiete sind Keller von Wohn- und Geschäftsbauten, Tiefgaragen, Balkone, Terrassen, Naßräume, Stützwände. Nicht einsetzbar für Abdichtungen von Flachdächern und für Behälterabdichtungen.

Die Eigenschaften:

  • flexible, polystyrolgefüllte, rißüberbrückende 1-komponentige Bitumendickbeschichtung zur sicheren Bauwerksabdichtung
  • mit Prüfzeugnis nach DIN 18195
  • lösemittelfrei
  • gebrauchsfertig
  • geruchsschwach

Technische Daten 

Lagerung frostfrei:            6 Monate
pH-Wert:                           9,0 - 11,0
Viskosität:                         ca. 300 dPa*s
Dichte:                              ca. 0,65 kg/l
Feststoffgehalt:                 DIN ISO 3251 bei 105°C > 60 %
Regenfestkeit*:                 nach ca. 4 Stunden
Durchhärtung*:                 2 - 4 Tage
Rißüberbrückung:             E DIN 28052-6 bei 4°C > 2 mm
Wärmebeständigkeit:        DIN 52123 > 70°C
Kaltbiegeverhalten:           DIN 52123 > 0°C
Wasserdurchlässigkeit:      DIN 52123, 1 mm Schlitzbreite dicht


* je nach Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Schichtdicke und Untergrund

Verbrauch:

Beanspruchung/Lastfall Schichtdicke in mm Verbrauch in l/m²
naß trocken
Kratzspachtelung - - 1-2
Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser (DIN 18195, Teil4) 4,1 3 4,1
Nassräumen-Lastfallmäßige Beanspruchung (DIN 18195, Teil5) 4,1 3 4,1
drückendes Wasser - - -
aufstauendes Wasser 5,5 4 5,5
Verklebung von Polystyrol-Schutzplatten - - ca. 1


Verarbeitung:


1. Untergrund mit Voranstrich grundieren.
2. Auftrag von LURADICK 1K erfolgt mit Glättkelle oder Traufel in mindestens zwei Arbeitsgängen in der jeweils erforderlichen Schichtdicke. Bei Betonuntergründen ist eine Kratzspachtelung erforderlich. Bei kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen kann die Kratzspachtelung aus dem Beschichtungsmaterial selbst bestehen. Die Kratzspachtelung stellt keinen Abdichtungsauftrag dar. Vor dem Auftrag der Abdichtungsschicht muß die Kratzspachtelung getrocknet sein.
3. Bewegungsfugen und Bauwerkstrennfugen mit Fugenband schlaufenförmig überdecken und in die Flächenabdichtung einbinden.
4. Vertikale Wandabdichtung über die Fundamentseitenflächen bis Sohlenunterkante (100 mm) und ca. 300 mm über Oberkante Gelände führen (Spritzwasserschutz). Bei Klinkermauerwerk soll die Abdichtung über die Klinkerauflage gezogen werden, um das Eindringen von Wasser während der Bauphase hinter die Abdichtungsschicht zu vermeiden. Bei aufstauendem Sickerwasser ist unbedingt ein zweilagiger Auftrag mit Gewebeeinbettung erforderlich. Bei Abdichtung Lastfall mäßige Beanspruchung (DIN 18195, Teil 5) sind an Kehlen und Kanten Gewebeverstärkungen einzubauen. Sie sollten auch auf horizontalen Flächen verwendet werden, um die Mindestschichtdicke sicherzustellen. Die Mindestschichtdicke darf an keiner Stelle unterschritten werden. Die erforderliche Naßschichtdicke ist in o.a. Tabelle angegeben. Naßschichtdicken (lt. Hersteller) dürfen um max. 100 % überschritten werden. Bei Ausführungen nach DIN 18195, Teil 5 und 6 sind grundsätzlich folgende Prüfungen durchzuführen:
a) Die Schichtdickenkontrolle erfolgt über Messungen der Naßschichtdicken, 20 Messungen je Objekt bzw. mindestens 20 Messungen je 100 m².
b) Die Durchtrocknungsprüfung erfolgt über Referenzproben. Bei einer Wand aus Kalksandstein wird 1 Kalksandstein beschichtet und in der Baugrube eingelagert. Durch mehrfaches Anschneiden der Beschichtung wird der Grad der Durchtrocknung erfaßt.
# Die Ergebnisse der Schichtdickenkontrollen und Durchtrocknungsprüfungen werden in einem Ausführungsprotokoll, das weitere Objektdaten erfaßt, dokumentiert.
5. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
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