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    Wandfarbe: Ein schwieriges Terrain für Anfänger

    Eine Wand mit Farbe zu bestreichen ist leicht. Die dafür notwendige Farbe auszuwählen kann dagegen eine qualvolle Aufgabe sein. Denn hier spielen nicht nur ästhetische Urteile des Bauherrn, sondern auch praktische bzw. fachliche Aspekte eine tragende Rolle. Diejenigen, die auf diesem Gebiete bereits Erfahrungen haben, werden diesem Artikel sicherlich mit einigem Schmunzeln begegnen; für Einsteiger jedoch sind es vollkommen plausible und berechtigte Fragezeichen, die es unbedingt zu klären gilt, damit der malerische Einstand nicht in einer Katstrophe endet. weiterlesen

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    Dieser Artikel möchte einige Orientierungspunkte herausstellen und an die Hand geben. Alle Aspekte kann er dabei aber leider nicht berücksichtigen.

    Die richtige Wandfarbe auswählen: Worauf kommt es an?

    Die Wahl der ?richtigen? Wandfarbe ist komplizierter als man denken mag und hängt von vielerlei Faktoren ab. Vor allem aber von zwei Wesentlichen: dem Verwendungsgrund und dem Budget. Je nachdem was Sie streichen und wie viel Sie dafür ausgeben können bzw. möchten, engt sich der Ihnen zur Verfügung stehende Optionsraum ein oder weitet sich im Gegenzug aus. Dies sind zweifelsohne begrenzende Kriterien, doch ist man als unerfahrener Renovierer natürlich noch vielen weiteren, teilweise widersprüchlichen Informationen ausgesetzt. So kann beispielsweise ein und dieselbe Farbe je nach Anbieter unterschiedlich viel kosten. Auch können manche Hersteller ausführliche Angaben zur Verwendung und Zusammensetzung der entsprechenden Farbe auf das Etikett drucken, während andere in dieser Hinsicht eher nach dem Minimalismus-Prinzip operieren. Worauf kommt es also wirklich bei der Auswahl einer Wandfarbe an? Die Formulierung in der Überschrift, dass es sich um eine ?richtige? Wandfarbe handeln muss, ist bei genauer Betrachtung natürlich nicht ganz korrekt. Denn die Frage, welche Wandfarbe man wählen soll, ist zunächst natürlich eine rein subjektive und hängt vom jeweiligen Geschmack ab. Technisch gesehen, gibt es dann aber doch so etwas wie eine objektive Dimension des Ganzen: Denn bei allen Freiheiten des Geschmacks usw., muss man bedenken, dass nicht jede Wandfarbe für den zu bestreichenden Untergrund und die individuellen Ansprüche geeignet ist. Hier gilt es also, letztlich doch die ?richtige? Farbe auszuwählen, wenn auch eine, die mit den persönlichen Geschmackspräferenzen d?accord geht. Für die erste, grobe Auswahl lässt sich das Ausschlussprinzip verwenden.

    Sich der richtigen Wandfarbe nach dem Ausschluss-Prinzip nähren

    Zunächst gilt es von vornherein diejenigen Produkte auszusortieren, die keine Angaben bezüglich der Inhaltsstoffe, der Deckkraft und der Reichweite aufführen. Das ist nicht nur irgendwie unseriös, sondern auch geheimniskrämerisch. Als nächstes gilt es, lösemittelhaltige Farben auszuschließen. Denn diese emittieren unangenehme und möglicherweise gesundheitsschädigende Gerüche, die sich erst nach Wochen verflüchtigen. Vollständige Sicherheit bezüglich der Unbedenklichkeit bestimmter Inhaltsstoffe in Wandfarben gibt es allerdings nicht. Auch etwaige Umweltzeichen wie der Blaue Engel sind kein Garant dafür. Stattdessen hat tatsächlich die vollständige Angabe der Inhaltsstoffe auf dem Farbeimer, die sogenannte Volldeklaration, den Vorrang. So ist es auch überhaupt erst möglich, sich etwa als Allergiker oder Asthmatiker entsprechend zu orientieren und bestimmte, mit dem betreuenden Arzt abgesprochene Ingredienzien zu vermeiden. Nun ist der Auswahlbereich schon deutlich eingereister. Jetzt kann man sich der Realität stellen und schauen, was denn so üblicherweise im Handel vorfindlich ist. Die meisten in den Baumärkten vorfindlichen Wandfarben sind sogenannte Dispersionsfarben. Dies sind zähflüssige Anstriche, die eben aus einer Dispersion bzw. Emulsion, Füllstoffen, Binde- und Lösungsmitteln, Farbpigmenten und Zusatzstoffen bestehen. Am häufigsten werden sie im Wohnbereich verwendet. In stark beanspruchten Räumen wie Küchen oder Fluren, aber auch im Außenbereich, kommen dagegen eher abwaschbare Latexfarben zum Einsatz. Auch Latexfarben sind im Grunde Dispersionsfarben. Nur enthalten sie heutzutage keinen Kautschuk mehr, sondern stattdessen bestimmte Kunstharze, welche sie besonders scheuerbeständig machen. Auch für feuchte Bereiche eignet sich diese Wandfarbe gut. Zudem ist sie wasserdampfdurchlässig. In unserem Onlineshop finden Sie eine gute Auswahl an emmisionsarmen und lösemittelfreien Latexfarben. Schließlich gibt es noch die Gruppe der Naturfarben, die sich in Harz-, Kalk-, Leim- und Kas
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