Jeder Mensch versucht ein Mehr an Lebensqualität zu erreichen. Hierfür gibt es mehrere Wege. Großzügiger zu wohnen, ist dabei ein Wunsch vieler Menschen. Mit einem Hausanbau oder Ausbau wird diesem Wunsch nachgekommen. Die Gründe für einen Hausanbau sind teilweise sehr unterschiedlich. Vielleicht ist Familienzuwachs geplant oder es bedarf eines neuen Arbeits- oder Gästezimmers. Neben beispielsweise dem Dachausbau gibt es noch mehrere Varianten für einen Hausanbau. So sind eine Aufstockung, Verlängerung oder Verbreiterung unter gewissen Bedingungen möglich. Wir von bauplanet24.de haben hier Tipps für Ihren Hausanbau

Für jedes Bauvorhaben gibt es Vor- und Nachteile. Je nach Form des Hausanbaus ist es zunächst einmal Voraussetzung, dass eine ausreichend große Grundstücksfläche vorhanden ist. Wird Grundstücksfläche für den Anbau benötigt, muss auf einen Teil des Gartens verzichtet werden. Der Vorteil ist aber, dass man beim Anbau nicht an die Grundfläche des Altbaus gebunden ist, was bei einer Aufstockung nicht der Fall ist. Ideen für einen Hausanbau gibt es viele. Manchmal sind jedoch der Kreativität Grenzen gesetzt, wenn zum Beispiel die Grundfläche des Altbaus bei einer Aufstockung eben diese Grenzen vorgibt. Einen Hausanbau in Form einer Verlängerung oder Verbreiterung sieht man heute eher selten. Vielmehr zeigt sich der Trend, dass sich die Hausanbauten deutlich vom Altbau absetzen und Bauherrn begehen teilweise bewusst einen Stilbruch. Kontraste können reizvoll sein, dennoch sind auch weiterhin schlichte Varianten des Hausanbaus beliebt. Der Bauherr muss dabei die rechtlichen Vorschriften immer im Auge haben. Nicht immer wird von der Baubehörde genehmigt, was dem Bauherrn gefällt. Da das Baurecht von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, können die Vorschriften vor Ort ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich sollte man sich über die örtlichen Vorschriften immer frühzeitig informieren. Zu den Punkten, die jedoch prinzipiell zu beachten sind, gehören der Mindestabstand zum Nachbargrundstück und die Grundflächenzahl. Diese gibt an, wie viele Quadratmeter des Grundstücks maximal bebaut werden dürfen Wird das Erscheinungsbild des Gebäudes durch einen geplanten Hausanbau wesentlich verändert, muss im Allgemeinen eine Baugenehmigung vorhanden sein. Eine Vorschrift gilt für alle Anbauten, egal, in welcher Form. Dabei handelt es sich um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV.

Hausausbau nur mit vorheriger Planung mit Skizze

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Ein Hausanbau und dessen Aufwand sollten niemals unterschätzt werden. Auch wenn es sich bei der geplanten Maßnahme um einen eher kleinen Anbau handelt, so sollte immer eine sorgfältige Planung und Ausführung erfolgen. Auf einen Architekten oder Bauingenieur als Sparmaßnahme zu verzichten, hat sich in der Vergangenheit bereits häufig als Fehler erwiesen. Handwerklich begabte Bauherrn haben dennoch die Möglichkeit, durch Eigenleistungen zum Beispiel beim Innenausbau Geld zu sparen.

Falls Sie beabsichtigen, einen Hausanbau in die Tat umzusetzen, stehen wir von Bauplanet24 Ihnen gerne bezüglich der Materialwahl zur Verfügung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Denn Bauvorhaben aller Art und die damit verbundenen Materialien und das Werkzeug sind unser Metier. Hier kennen wir uns aus.

Hausanbau durch Verbreiterung und Verlängerung

Ein Hausanbau wird immer mit dem Zweck geplant, ein bestehendes Gebäude durch einen Anbau zu vergrößern. Dies geschieht im Allgemeinen durch eine Verbreiterung, Aufstockung oder Verlängerung des Gebäudes. Zu beachten bei solchen Bauvorhaben sind die statischen Voraussetzungen, wobei hier besonders die tragenden und nichttragenden Elemente Berücksichtigung finden müssen. Ein Hausanbau gehört daher definitiv in die Hände von einem Architekten oder Bauingenieur.

Prinzipiell wird von einer Verbreiterung der Grundfläche eines Hauses aus Gründen der Unwirtschaftlichkeit abgeraten. Es müssen nämlich neue Außenwände mit neuem Fundament errichtet werden. Darüber hinaus muss ein Rückbau der alten Außenwand erfolgen. Ein neues Dach und die damit verbundenen statischen Gesichtspunkte sollten wirklich nur dann in Angriff genommen werden, wenn sich keine andere Lösung findet. Bessere Varianten sind eine Verlängerung oder die Aufstockung als Hausanbau. Zuguter Letzt beziehungsweise am Anfang steht das Abklären, ob für die geplante Baumaßnahme eine baurechtliche Genehmigung erfolgen kann.

Ist als Hausanbau eine Verlängerung geplant, dann sieht die Situation schon bedeutend besser aus. Die Verlängerung ist quasi als eine Art Neubau zu sehen. Denn lediglich auf einer Stirnseite des vorhandenen Gebäudes müssen Außenwände entfallen. Berücksichtigt werden muss allerdings auch hier, ob es sich bei den Wänden um tragende Wände handelt. Diese zu ersetzen, ist mitunter mit hohem Aufwand verbunden, der sich auch in den Kosten widerspiegelt. Zudem ist zu klären, ob es bei der Verlängerung des bestehenden Gebäudes hinsichtlich Abstandsflächen, Baulinien, der Grundflächen sowie auch der Geschossflächenzahl Auflagen vom Bauamt gibt.

Hausanbau durch Aufstockung

Spricht man bei einem Hausanbau von einer Aufstockung, wird dieser auf ein bestehendes Gebäude angebaut. Hier ist besonders auf die statischen Gegebenheiten zu achten. Denn grundsätzlich wird beim Hausbau im Obergeschoss mit weniger Belastungen außer denen vom Dach gerechnet. Eine Aufstockung allerdings bedeutet höhere Lasten, die von oben auf das darunterliegende Geschoss treffen. Eine Aufstockung sollte daher unbedingt durch einen Bauingenieur begleitet werden. Zudem ist auf das optimale Material für die Aufstockung zu achten. Zum Beispiel ist Kalksandstein für solche Baumaßnahmen nicht ggeeignet. Besser ist Mauerstein aus Porenbeton, der über ein viel niedrigeres Eigengewicht verfügt. Zwar kann Kalksandstein mit besseren Schalldämmwerten punkten, doch diese Werte können bei Porenbeton durch entsprechende Schalldämmmaßnahmen wieder ausgeglichen werden. Bezüglich der Wärmedämmung jedoch gibt es keine nennenswerten Probleme. Baurechtlich gilt es, die Anzahl der Vollgeschosse sowie die Wohnflächenberechnungen zu beachten. Denn ein Hausanbau als Aufstockung kann nur dann ausgeführt werden, wenn der Bebauungsplan dies zulässt.

Wird es in Ihren eigenen vier Wänden zu eng? Soll neuer Wohnraum für mehr Lebensqualität sorgen? Warten Sie nicht zu lange, sondern setzen Sie Ihren Wunsch nach mehr Raum in die Tat um. Am besten mit uns! Wir von Bauplanet24 helfen Ihnen bei der Wahl des Materials, den Werkzeugen und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unseren Experten können Sie vertrauen.