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    Putzarmierung: Die Geheimwaffe

    Das Wort Putzarmierung kennen häufig nur Fachleute. Doch jeder Hausbesitzer kennt die nach einer Weile im Putz auftretenden Risse. Diese entstehen einmal dadurch, dass sich der Baukörper bewegt und zum anderen, auf Grund der immer weicher werdenden Baustoffe. weiterlesen

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    Ebenso wird oft zu schnell das Mauerwerk verputzt, so dass die darin enthaltene Feuchtigkeit nicht gut austrocknen kann. Allerdings wollen Sie langfristig Risse im Putz vermeiden. Was ist also nötig, wenn Sie nicht ein halbes Jahr bis zum fertigen Verputzen Ihrer Hauswand warten wollen? Da Putze spröde ist, muss ein Hilfsmittel eingesetzt werden. Bestimmte Maßnahmen verbessern die Risssicherheit der Putze.

    Einsatz von Putzarmierung

    Mit dem Einsatz einer Putzarmierung verbessern Sie die Zugfestigkeit des Putzes. Sie bekommen Ihre Putzarmierung entweder aus engen- oder weitmaschigen Kunststoff-Glasfaser-Netzen. Engmaschige Netze sollten Sie wählen, um kleinere Risse zu überbrücken. Mit den weitmaschigen Netzen stabilisieren Sie dickere Putzschichten, wie beispielsweise bei sehr unregelmäßigem Mauerwerk. Auch wenn Ihre Hauswand ein Mischmauerwerk ist, sollten Sie zum Armierungsgwebe greifen.

    Kritische Untergründe und die Notwendigkeit der Putzarmierung

    Erfüllt das von Ihnen zu verputzende Mauerwerk bestimmte Kriterien, so ist es als kritisch einzustufen. Fehlt ein homogener Putzgrund, weist das Mauerwerk eine hohe Feuchtigkeit auf, gibt es bereits Risse oder fehlt eine ausreichende Standzeit, dann sollten Sie sich unbedingt für eine Putzarmierung entscheiden. Armierungen erhalten Sie hierfür aus Metall, aus mineralischen Fasern oder Kunststofffasern. Und entsprechend dem Einsatzzweck wird sich für die passende Putzarmierung wie Außenputz-, Innenputz- Panzerputz- Universalputz- und Vollwärmeschutz-Putzgewebe entschieden. Durchgesetzt hat sich hier jedoch am ehesten die Putzarmierung aus Glasfaser, da diese vielseitig einsetzbar ist. Die Putzbewehrung aus diesem Material können Sie für innen wie außen benutzen. Wichtiger Unterscheidungspunkt ist hier allerdings die Dichte des Gewebes. Des Weiteren sollten Sie bei der Wahl des Gewebes darauf achten, mit welchen Materialien es gemeinsam eingesetzt werden kann. Dies ist jeweils am Gewebe selbst vermerkt.

    Unterschiedliche Gewebe ? Worauf Sie achten können

    Zur Rissvermeidung im Außenputz leistet Ihnen die Armierung mit der maschenweite 10x10 mm gute Dienste. Die grobe Maschung der Putzarmierung dient der Aufnahme der Zugbelastung. Die dient ebenso gut beim Verputzen von Garagen, Lagerhallen, Gewerbehallen oder Güterschuppen. Mit dem Universalgewebe entscheiden Sie sich für eine Putzarmierung mit einer Maschenweite von 7x7 mm. Es wird beim Verputzen von Isolierplatten oder ähnlichen Material verwendet. Kann aber auch beim Fliesenlegen eingesetzt werden, um Rissbildungen zu vermeiden. Zudem werden dem Universalgewebe die Eigenschaften zugesprochen, dass es schiebefest und alkalibeständig ist. Eine weitere Putzarmierung ist das Panzergewerbe. Dieses Gewebe können Sie ebenso im Außenbereich einsetzen. Es handelt sich hierbei um ein verstärktes Putzarmierungsgewebe mit einer sehr hohen Zugfestigkeit. Als Zusatzarmierung setzen Sie es zur Verbesserung der Druckfestigkeit in stoßgefährdeten Bereichen bei Fassadendämmsystemen ein. Zum Kaschieren von Dämmstoffen, Eisenträgern oder auch Holzbalkon wählen Sie Balkenfix. Balkenfix ist eine geschnittene Putzarmierung mit einer Gewebebreite von 25 bis 33 cm. In der Mitte befindet sich eine Ölkrepp-Papiereinlage. Die Balkenfix Putzarmierung hat eine Maschenweite von 10x10 mm. Wenn Sie jetzt den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, dann haben wir von bauplaent24.de ein paar allgemeine Entscheidungshilfen für oder gegen Putzarmierungen für Sie. Generell gilt, dass Sie sich für den Einsatz von Putzarmierungen bei labilen Untergründen wie Materialwechseln entscheiden sollten. Hier muss mit Zugspannungen in jedem Fall gerechnet werden. Speziell bei Untergründen wie Hartschaum-Dämmstoffplatten, Holzwolle-Leichtbauplatten, Mischmauerwerk, Materialwechsel wie Rolllädenkästen, Wandöffnungen beispielsweise Fenster- und Türstürze sowie auf beheizten oder gekühlten Wand- oder Deckenflächen. Zwar können
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